Die Liebe Christi drängt uns – wir helfen der notleidenden Kirche

Organisationsstruktur

Kirche in Not wird päpstliche Stiftung

Mauro PiacenzaKönigstein, 06.12.2011. Das Internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts erhoben worden. Sitz der Stiftung ist der Vatikanstaat. Der Rechtsakt erfolgte durch eine eigenhändig unterschriebene Urkunde des Papstes in lateinischer Sprache, ein sogenanntes Chirograph. Zum Präsidenten der Stiftung berief der Papst den Präfekten der Kongregation für den Klerus, Mauro Kardinal Piacenza. Dieser hat mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck zum geschäftsführenden Präsidenten ernannt. Die internationale Geschäftsstelle des Werkes bleibt in Königstein i.T. Heereman hat in den vergangenen 30 Jahren als Generalsekretär und später als geschäftsführender Präsident den Malteser Hilfsdienst in Deutschland geleitet. Gleichzeitig wurde Pater Martin Barta zum Geistlichen Assistenten des Werkes ernannt. Barta ist Mitglied der klerikalen Vereinigung „Werk Jesu des Hohenpriesters“.

Baron Johannes Heereman von ZuydtwyckDer Impuls zur Gründung des Hilfswerks „Kirche in Not“, früher Ostpriesterhilfe,  kam durch Papst Pius XII. Angeregt durch die Bitte des Papstes, unmittelbar nach dem Krieg, die Not der 14 Millionen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen zu lindern, rief der Prämonstratenserpater Werenfried  van Straaten zur Versöhnung mit Taten  auf und da er u.a. Speck sammelte, wurde er bald „Speckpater“ genannt. Heute ist „Kirche in Not“ eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 600.000 Freunden und Wohltätern, die jedes Jahr in über 140 Ländern etwa 5000 Projekte fördern. 2010 belief sich das Spendenvolumen auf 85 Millionen Euro. Die Wohltäter des Hilfswerkes werden von 17 Nationalbüros in Europa, Nord-und Südamerika sowie Australien betreut.

Martin BartaIn dem Chirograph betont  der Heilige Vater die jahrzehntelangen Verdienste des Werkes für die Kirche. Die nunmehr päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ hilft im Geist der tätigen Liebe überall dort, wo die Kirche verfolgt und bedrängt wird. Als pastorales Werk, das im Namen der Kirche handelt, setzt es sich für die Vertiefung und Stärkung des katholischen Glaubens und Moral ein.

Generalsekretariat

Das Generalsekretariat leitet die täglichen Abläufe des Werks.

 

Statuten

§ 3: Hauptzweck des Vereins ist die Förderung von Tätigkeiten und Initiativen pastoraler und religiöser Natur, insbesondere in den Regionen, in denen die Kirche verfolgt oder durch Einschränkungen verschiedener Art an der Erfüllung ihrer Sendung behindert wird. Der Verein kann Flüchtlingen aus Gebieten, in denen die Kirche verfolgt wird, Unterstützung leisten.

Vollständiger Text der Statuten
Statuten

Geistliche Richtlinien unseres Gründers

Nr. 2. Damals habe ich meine priesterliche Aufgabe darin gesehen, in Kirche und Welt Versöhnung zu predigen und die Liebe wiederherzustellen. Diese Liebe forderte ein persönliches Engagement für Hungernde, Nackte, Gefangene und alle anderen, die Christus bei seiner Schilderung des jüngsten Gerichts erwähnt hat, und in denen er sich selbst verbirgt. Sie forderte die Bereitschaft, Christus in den Geringsten der Seinen zu erkennen und zu lieben und unsere Feinde davon nicht auszuschließen. Denn die Liebe zum Feind gehört zum Wesen des Christentums. (Werenfried van Straaten o.praem)

Vollständiger Text der Geistlichen Richtlinien
Geistliche Richtlinien

Wichtige kirchliche Dokumente

Deus Caritas Est

Caritas in Veritate

Meilensteine in der Geschichte von KIN

Geschichtliche Meilensteine

Jahresbilanz

Jahresbericht

Weitere Informationen

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